Wenn du einen Beruf suchst, ist es wichtig zu wissen, was du gerne machst. Beim Schnuppern – also beim Reinschauen, Kennenlernen – erlebst du, was arbeiten im Gesundheitswesen bedeutet.
Du kannst du Fragen stellen und herausfinden, ob dir der Gesundheitsberuf gefällt. Nimm das Schnuppertag‑Frageblatt an deinem Schnuppertag mit und füll es vor Ort aus.

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Einblickstag (1 Tag)
Du bekommst in einem Betrieb (Spital, Psychiatrie, Reha-Zentrum, Spitex, Alters- und Pflegeheim) einen Einblick in den Gesundheitsberuf. Dort begleitet dich eine Fachperson. Du darfst einfache Aufgaben ausprobieren, Fragen stellen und lernst den Beruf näher kennen.
Berufswahlpraktikum (2 bis 5 Tage)
Während mehreren Tagen begleitet dich eine Fachperson. Mit ihr zusammen kannst du bei einfachen Aufgaben mithelfen. So bekommst du einen vertieften Einblick in die wichtigsten Tätigkeiten im Berufsalltag.
Schnupper-Angebote auf myoda
Über die Plattform myoda kannst du passende Einblickstage und Praktika finden.
Check die Übersicht für alle Einblickstage und Praktika über "myoda erklärt".

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Du kannst dich direkt über die Plattform myoda bei Gesundheitsbetrieben melden. Auf myoda findest du:
Einblickstage für deine Berufswahlvorbereitung
Berufwahlpraktika um mehrere Tage aktiv mitzuarbeiten
So gehst du vor:
1. Suche auf der Plattform myoda passende Angebote.
2. Registriere dich oder log dich ein, wenn du schon ein Konto hast.
3. Bewirb dich direkt bei den Gesundheitsbetrieben.
Unbedingt Schnuppern, denn selbst ausprobieren hilft herauszufinden, was dir Spass macht.
Vorstellungsgespräch üben: Mit Freunden, Familie oder allein vor dem Spiegel typische Fragen durchgehen.
Deine Online-Profile checken: Achte darauf, was du auf Social Media teilst. Lehrbetriebe schauen manchmal nach.
Motivation zeigen: Warum interessiert dich der Beruf? Was bringst du mit?
Netzwerk nutzen: Lehrpersonen, BAM-Kontakte oder Familie, Verwandte und Freunde können dir weiterhelfen.
1. Informieren
Schau dir verschiedene Gesundheitsberufe an.
Besuche Events, Infoveranstaltungen wie die BAM.LIVE, KTGB (Kantonaler Tag der Gesundheitsberufe), Rendez-vous Job etc.
Sprich mit Leuten aus den Berufen.
Lies z.B. das Interview mit Laura Minuti während ihrer FaGe-Lehre.
2. Schnuppern
Lerne an einem Einblicktag den Gesundheitsberuf kennen.
Schau dir die myoda-Angebote an für Einblickstage und Berufswahlpraktika zur Berufswahlvorbereitung.
3. Bewerbung schreiben
Motivationsschreiben (Warum will ich diesen Beruf lernen?), Lebenslauf und Schulzeugnisse
Tipp: Lass dir von Lehrpersonen, Eltern oder Berufsberatenden helfen.
4. Lehrstelle finden
Wenn deine Bewerbung gefällt, wirst du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sei freundlich, interessiert und stell Fragen zum Beruf.
Freie Lehrstellen findest du hier auf Gesundheitsberufe Bern.
Wenn du dich für eine Vorlehre interessierst: Eine Vorlehre ist ein einjähriges Vorbereitungsjahr, das Jugendliche auf eine Berufslehre vorbereitet.
Hier findest du eine nach Postleitzahlen sortierte Adressliste von Lehrbetrieben im Kanton Bern und Umgebung.
Schnuppertage oder Praktika im Gesundheitswesen im Kanton Bern kannst du über die Plattform myoda organisieren.
Pünktlich und zuverlässig sein: Zeigt, dass man sich auf dich verlassen kann.
Unbedingt Notizen machen: So behältst du den Überblick über das Gelernte.
Dranbleiben: Auch wenn’s mal schwierig wird, du wächst mit jeder Herausforderung.
Eigeninitiative zeigen: Mitdenken, mithelfen, mitgestalten.
Lerntagebuch führen: Schreib dir auf was du lernst – das hilft, wenn du später nochmals darüber nachdenken willst.
Offen bleiben: Jede Erfahrung bringt dich weiter, auch wenn sie nicht perfekt ist.
Während der Lehre besuchst du 3 Lernorte:
1. Lehrbetrieb
Spital
Alters- oder Pflegeheim
Psychiatrische Klinik
Reha-Zentrum
Spitex (Pflege und Hilfe zu Hause)
2. Berufsfachschule
BFF - Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern
BWZ - Berufs- und Weiterbildungszentrum Lyss
bzi - Bildungszentrum Interlaken
bfsl - Berufsfachschule Langenthal
Wo du zur Schule gehst, hängt von deinem Lehrbetrieb ab. Normalerweise besuchst du die Berufsfachschule, die zu deinem Arbeitsort passt (das nennt man Lehrortsprinzip). Es kann aber Ausnahmen geben. Wenn du Fragen dazu hast oder etwas nicht klar ist, hilft dir das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) weiter.
3. Überbetriebliche Kurse (ÜK)
OdA Gesundheit Bern in Köniz und OdA Soziales Bern in Ostermundigen (für Assistent/innen Gesundheit und Soziales)
In den ÜK werden wichtige praktische Fähigkeiten erlernt, die du für deinen Beruf brauchst. Die Kurse helfen dir, sicherer und selbstständiger im Berufsalltag zu werden. Je nach Art der Ausbildung hast du mehr oder weniger ÜK-Tage.
EBA bedeutet eidgenössisches Berufsattest. Das erhältst du zum Abschluss einer EBA-Lehre.
Eine EBA-Lehre kannst du zum Beispiel im Gesundheitswesen für den Beruf Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA (AGS) machen.
Dauer: 2 Jahre
Lehrberuf: Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA (AGS), danach kannst du verkürzt (2 Jahre) die EFZ-Lehre FaGe anhängen wenn du magst
Lohn: Der Lohn kann je nach Kanton und Lehrbetrieb unterschiedlich sein.
Lehrjahr: CHF 820.-
Lehrjahr: CHF 1'030.-
EFZ bedeutet eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Das erhältst du zum Abschluss einer EFZ-Lehre.
Eine EFZ-Lehre kannst du im Gesundheitswesen zum Beispiel als Fachfrau/mann Gesundheit EFZ (FaGe) machen.
Dauer: 3 Jahre
Lehrberuf: Fachfrau/mann Gesundheit EFZ (FaGe), danach kannst du weiter an die Höhere Fachschule (HF) oder mit weiteren Ausbildungen an die Fachhochschule (FH) oder ein Nachdiplomstudium beginnen (höhere Ausbildungen und Spezialisierungen).
Lohn: Der Lohn kann je nach Kanton und Lehrbetrieb unterschiedlich sein.
Lehrjahr: CHF 700.-
Lehrjahr: CHF 900.-
Lehrjahr CHF 1300.-
Du besuchst eine Berufsfachschule im Kanton Bern:
BFF - Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern
BWZ - Berufs- und Weiterbildungszentrum Lyss
bzi - Bildungszentrum Interlaken
bfsl - Berufsfachschule Langenthal
Ja, mit einem Realabschluss kannst du die Lehre machen.
Solche Notendurchschnitte wären super:
Sek A: 4.5
Sek B: 4.75
Sek C: 5.0
Gel-Nägel: Nein, aus hygienischen Gründen nicht erlaubt
Kopftuch: Ja, solange dein Gesicht sichtbar bleibt
Gute Deutschkenntnisse sind wichtig.
Englisch ist für Weiterbildungen von Vorteil
Weitere Sprachen sind willkommen, besonders bei der Betreuung fremdsprachiger Personen
Ja. Mögliche Versorgungsbereiche:
Spital (Akut)
Psychiatrie
Reha-Zentrum
Spitex
Alters- und Pflegeheim (Langzeit)
Ja, später mit Fokus F in der Pflege HF (Höhere Fachschule):
Fokus K: Körperlich Erkrankte
Fokus P: Psychisch Erkrankte
Fokus F: Kinder, Jugendliche, Familien und Frauen